KUNSTSTÄDTE

Ancona liegt an einem Küstenabschnitt, dessen geographische Lage für ein weltweit nahezu einzigartiges Schauspiel sorgt: Hier kann man sowohl den Sonnenaufgang als auch den Sonnenuntergang über dem Meer erleben. Der Hauptort der Region Marken wurde im 4. Jahrhundert vor Christus von den Griechen aus Syrakus gegründet. In der Altstadt kann man zahlreiche Kirchen und Museen besichtigen. Am höchsten Punkt erhebt sich die Kathedrale San Ciriaco, ein beeindruckendes Bauwerk im romanischen Stil, das sich stolz über dem Hafen erhebt.

Webseite: http://www.comune.ancona.it/turismo/en/


Pesaro ist mit ungefähr hunderttausend Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Marken nach Ancona. In der Altstadt, in der man noch die Pracht der Feudalherren Della Rovere spürt, befinden sich viele Museen und das Geburtshaus des italienischen Musikers Gioacchino Rossini. Die gleichnamige Stiftung schützt sein musikalisches Werk und veranstaltet jedes Jahr das Rossini-Opernfestival. Die Stadt beheimatet auch das Internationale Festival New Cinema.  


Webseite: http://www.turismo.pesarourbino.it/en.html


Urbino gilt als „Ideale Stadt“, da sie die Kultur des Humanismus und der Renaissance vereint. Die „Stadt in Form eines Gebäudes“ wurde zum privilegierten Ort der eleganten und vornehmen Gesellschaft des 16. Jahrhunderts und ist im wundervollen Werk „Il Cortegiano“ (Der Höfling) von Baldassarre Castiglione beschrieben.


Webseite: http://www.turismo.pesarourbino.it/en.html


Macertata, wird heute noch von den Befestigungsanlagen aus dem 16. Jahrhundert umgeben und ist von vielen kopfsteingepflasterten Straßen durchzogen, die zur Piazza della Libertà, dem Herzen der Altstadt, hinaufführen. An diesem Platz stehen die Loggia dei Mercanti, das Theater Lauro Rossi und, in unmittelbarer Nähe, das Städtische Museum im Palazzo Buonaccorsi mit der berühmten Aeneis-Galerie, einem Meisterwerk aus dem 18 Jahrhundert, und das Museo della Carrozza (Kutschenmuseum). Macerata ist der Geburtsort des Paters Matteo Ricci (1552-1610). Hier findet jeden Sommer das bekannte Sferisterio Opernfestival statt.

Webseite: http://www.turismo.provinciamc.it/home.asp?l=2


Fermo ist eine antike römische Kolonie und erhebt sich auf einem Hügel, dessen Hauptplatz "Piazzale del Girifalco" man auf der kreisförmig angelegten Straße mittelalterlichen Ursprungs erreicht. Von hier oben hat man eine spektakuläre Aussicht, die vom Meer bis zu den Gipfeln der Sibillinischen Berge reicht. Die Piazza del Popolo, das Herz der Stadt, beherbergt die historische Bibliothek und die Städtische Gemäldegalerie mit der „Geburt Christi“ von P.P. Rubens. Unweit davon entfernt befindet sich das Aquila-Theater, eines der schönsten der über 70 historischen Theater der Marken.

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Webseite: http://www.marcafermana.com/en/1/


Ascoli Piceno wurde der antiken Literatur (Strabius, Plinius, Festus) zufolge von Sabinern gegründet, die von Rom aus dem heiligen Specht (lateinisch „picus) folgten. Daraus entstand der Name des Volksstammes der Picener. Die außergewöhnlichen Spuren aus der Römerzeit sowie das romanische und gotische Erbe bleiben unauslöschlich in der"Stadt der hundert Türme" verankert.

Webseite: http://www.tuttopiceno.it/index.php?lang=en



Und außerdem ...

Neben den Hauptorten der verschiedenen Provinzen befinden sich noch viele weitere Kunststädte in den Marken. Die Burg und die noch intakten Stadtmauern von Gradara gehören zu den besterhaltenen und eindrucksvollsten mittelalterlichen Bauwerken Italiens. Hier lebten einst Lucrezia Borgia und Francesca von Rimini, deren Liebesgeschichte mit Paolo in Dantes Göttlicher Komödie verewigt wurde.
Fano, das von der Familie Malatesta regiert wurde und stark unter der Römischen Herrschaft gelitten hat, ist für seinen Augustus-Bogen bekannt und beherbergt heute das Centro Studi Vitruviani (Vitruvanisches Studienzentrum). Urbania und das obere Tal des Flusses Metauro ist für die vielen herzöglichen Landhäuser und deren Makolika-Kunst bekannt.

Die Gegend um die Orte Sant´Angelo in Vado und Mercatello sul Metauro ist sehr eindrucksvoll. Besuchenswert sind auch Senigallia mit seinem berühmten „Samtstrand", das nahegelegene Jesi mit seinen Schlössern und dem Verdicchio-Anbaugebiet, Fabriano, das für die Papierherstellung bekannt ist, Serra San Quirico mit seinen „Copertelle“ (Kupferdeckel) und das stolze Städtchen Osmio unweit der Küste. San Severino Marche, Tolentino, Caldarola und Camerino, die alle in der Gegend von Macerata liegen, sind ebenfalls kunsthistorisch äußerst interessante Orte. Nicht verpassen sollte man außerdem Offida und Ripatransone sowie die vielen kleinen Nachbarorte, die zwischen Fermo und Ascoli Piceno liegen.

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